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Der Gemüsegarten Venedigs: die Insel Sant’ Erasmo

Die Insel​

Sant’ Erasmo ist die umfangreichste der nördlichen Laguneninseln, sie ist mehr als 4 km lang und zwischen 500m und 1 km breit.

Die Insel hat ca. 750 Einwohner, von denen die meisten vorwiegend Ackerbau betreiben, die Grünflächen bearbeiten und pflegen sowie Wein anbauen. Die Insel wird seit jeher als der “Gemüsegarten Venedigs” angesehen: wie in früheren Zeiten werden auch heute noch durch hohe Qualität ausgezeichnetes Obst und Gemüse (in erster Linie Artischocken, essbare Distelpflanzen - cardo - und Spargel) angebaut. Der Weinanbau vereinnahmte einst den Großteil der landwirtschaftlichen Tätigkeit, es ist deshalb kein Zufall, dass die Einheimischen die Felder "Weinberg" nennen; sie lieben es, sich an diese Tätigkeit durch das alljährlich stattfindende Traubenfest "festa del mosto" zu erinnern. Dieses Traubenfest ist eines der populärsten Feste Venedigs und der Lagune und findet am ersten Sonntag im Oktober statt.

 

 

 

 

 

 

Los geht’s​

Wir empfehlen euch, die Insel Sant’ Erasmo mit dem Fahrrad zu besichtigen, damit ihr euch frei bewegen könnt. Falls ihr eure Fahrräder jedoch zu Hause gelassen oder vergessen habt,macht das gar nichts. Ihr könnt euch in zahlreichen Geschäften unserer Gemeinde oder auch auf der Insel selbst Fahrräder ausleihen. Am besten fahrt ihr am Morgen los, denn "Morgenstund hat Gold im Mund", wie man so schön sagt und trotz der Sommersonne weht noch eine frische Brise. An der Anlegestelle "Ricevitoria" von Treporti angekommen nehmt ihr die Schifffahrtslinie Nummer 13.
Sobald ihr in Sant’ Erasmo von Bord geht, werdet ihr von dem ländlichen Flair und von der Stille, die die Gemüsefelder, die Weinstöcke und die Obstplantagen umgeben, beeindruckt sein.
Diese Landschaft wird nur durch einige Wäldchen, Kanäle, alte Fischereien oder isolierte Häuschen unterbrochen. Ihr werdet das Gefühl haben,euch in einer Atmosphäre aufzuhalten, in der die Zeit still steht und in der der Fortschritt der heutigen Zeit noch nicht vorgedrungen zu sein scheint.

Der passende Parcours für alle

Ob ihr nun mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs seid oder aber Lust habt, ein wenig Nordic Walking zu machen, raten wir euch, bequeme Kleidung zu tragen, da es sich um einen Rundgang über Asphalt und Feldwege handelt, der ungefähr zwei bis zweieinhalb Stunden dauert.
Ihr könnt an der ersten Vaporetto- Haltestelle “ punta Vela” aussteigen und macht am Ufer entlang einen schönen Spaziergang und zwar in die Richtung, in die das Schiff fährt, mit dem ihr gekommen seid.
Ihr werdet die Kirche "Christo Re” (Christus König) erreichen, die im 20. Jahrhundert erbaut wurde. Danach könnt ihr in aller Ruhe, umgeben von Feldern und Weinstöcken, während ihr zum Geschützturm "Torre Massimiliana” unterwegs seid beim bekannten Weingut  “Orto di Venezia” eine kleine Pause einlegen und im Schatten der Bäume dessen ausgezeichneten Weißwein probieren.
Falls ihr jedoch lieber kleine Häppchen am Lagunenufer zu euch nehmen wollt, im venezianischen heißt das “cichetare”, könnt ihr bis zur Inselspitze “Punta del Bacan” weitergehen, wo sich ein Strand mit einem dazugehörigen Kiosk befindet, der ein typischer Treffpunkt der Venezianer ist, die mit einem Motorboot ausgestattet sind.
Hinter dem Strand errichtet sich majestätisch der historische Turm “Torre Massimiliana”. Er ist bekannt dafür, dass er Erzherzog Maximilian von Ӧsterreich während eines bewaffneten Aufstandes im Jahr 1848 beherbergt hatte und dieser Turm daraufhin bis zum zweiten Weltkrieg als telemetrischer Turm genutzt worden war.

Ihr seid auf halber Strecke!
Es tut mir leid, euch in diesem friedlichen Moment zu stören, aber es ist Zeit für die Rückfahrt.
Wenn ihr die “Via dei Forti”weitergeht, links hinter dem Turm abbiegt, könnt ihr die landwirtschatlichen Flächen mit ihren bebauten Feldern erkunden. Zirka 0,8 km nach der Abzweigung kommt ihr zu einer Imkerei, die einen ausgezeichneten Honig produziert. Dieser Weg ist in Bezug auf die Natur sehr interessant. Es ist ein guter Ort zum "Birdwatching" (Fasane, Amseln,Stare,Stelzenläufer). Das Wassernetz der Fischereien stellt eine der vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaften der Insel dar, die direkt mit der umliegenden Lagune verbunden ist. Damals dienten sie nicht zur Bewässerung, sondern zur Fischzucht. Heute sind die Fischereien jedoch leider stillgelegt. Auf eurem Parcours gibt es viele verzweigte Wege, die mit der Hauptstraße verbunden sind und euch auf den anderen Teil der Insel führen (Via delle Motte).
Sobald ihr euren Weg fortsetzt, kommt ihr genau auf die direkt gegenüberliegende Seite der Inselspitze "Punta del Bacan". Hier könnt ihr inmitten der üppigen Vegetation einen Blick auf eines der vielen auf der Insel vorhandenen Militärgebäude "Ex Ridotto" werfen.

Rückfahrt mit atemberaubender Aussicht​
Nun liegt das letzte Wegstück vor euch, bevor ihr wieder die Anlegestelle Punta Vela erreichen werdet. Von hier aus habt ihr einen besonders schönen Blick auf die bebauten Felder und die Rebstöcke, weil ihr im Hintergrund aus verschiedenen Blickwinkeln die Insel "San Francesco del Deserto” und Burano wahrnehmen könnt. Von der Vaporetto - Anlegestelle Punta Vela habt ihr sowohl eine wundervolle Aussicht auf die Insel San Francesco del Deserto als auch auf ihre Sandbänke.
Nun ist der Moment für euch gekommen,mit der Schiffahrtslinie Nummer 13 wieder an die Anlegestelle “la ricevitoria” zurückzukehren und euren Urlaub an unserer Küste voller Überraschungen fortzusetzen.

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